Maßnahmen zum Schutz vor SARS-CoV-2-Infektion in der kindertherapeutischen Praxis

Die allseits bekannten AHA-Regeln lauten:

  • A wie Abstand halten
    Im öffentlichen Raum sollten wir alle – wenn möglich – einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen halten.

  • H wie Hygiene
    Husten und Niesen in die Armbeuge. Des Weiteren ist es wichtig, regelmäßig die Hände für 20-30 Sekunden gründlich zu waschen.

  • A wie Alltagsmaske
    Vor allem, wenn es eng wird und der Abstand zu anderen Personen nicht gewährt werden kann, tragen wir einen Mund- und Nasenschutz.

    Dazu kommen nun:
  • +L wie Lüften
    Besonders im Herbst und Winter halten sich Menschen wegen der Kälte meist in geschlossenen Räumen auf. Um auch hier das Risiko einer Infektion niedrig zu halten, sollten wir alle regelmäßig und ausreichend lüften.
  • - 4G geschlossene Räume, Gruppen und Gedränge, Gespräche in lebhafter Atmosphäre,
    sollen vermieden werden, um Infektionen zu verhindern.
    (aufgestellt vom Robert-Koch-Institut)


Wie können diese Regeln in einer kindertherapeutischen Praxis mit gruppentherapeutischen Angeboten sinnvoll umgesetzt werden?

  • Bringen Sie Ihr Kind oder kommen Sie selbst möglichst pünktlich zum vereinbarten Termin um längere Wartezeiten und unnötige Begegnungen mit anderen zu vermeiden.
  • Beim Eintritt in die Praxis sollten alle einen Mund-Nasen-Schutz tragen und als erstes gründlich die Hände waschen. Anschließend sollte jeder die im Eingangsbereich bereitgestellte Möglichkeit zur Händedesinfektion nutzen.
  • Die Maske kann auf dem Sitzplatz für die Dauer des psychotherapeutischen Gesprächs abgenommen werden.
  • Aufgrund großzügiger Raumgröße (65 qm) kann – bei entsprechend reduzierter Gruppengröße – der gebotene Abstand in aller Regel eingehalten werden.
  • Kindern gelingt es nur mit Unterstützung, ihre Aufmerksamkeit auf die notwendigen Verhaltensregeln zu fokussieren. Jüngeren Kindern fällt es zudem schwer, einen Abstand zum Therapeuten einzuhalten, insbesondere im gemeinsamen Spiel. Und vor allem in der Gruppe. Im Einzel- wie im Gruppensetting achtet der Therapeut daher besonders darauf, dass bei Bedarf und drohender Unterschreitung des Mindestabstands Masken getragen werden.
  • Es ist inzwischen hinreichend erforscht, dass mobile Raumluftreiniger besonders geeignet sind, um Aerosolpartikel und damit auch Viren aus der Luft zu filtern. Die Geräte sorgen dafür, dass die Virenlast auf einem ganz kleinen Niveau gehalten wird, sodass man sich nicht vor einer indirekten Infektion sorgen muss. Ein solches Gerät mit hochwertigen Filtern und ausreichender Umwälzungsleistung der Firma AirUlm wurde für den Praxisbetrieb bereits bestellt und wird demnächst geliefert und aufgestellt.
  • Viele in einer kindertherapeutischen Praxis bereitgestellte Spielmaterialien sind nicht immer hygienisch einwandfrei zu reinigen. Deshalb kann derzeit nur noch eine Auswahl an geeignetem Spielmaterial angeboten werden. Die Kinder können diese nicht mehr frei aus dem Gesamtmaterial auswählen. Kinder dürfen aber gerne eigenes Spielmaterial und auch eigene Getränke mitbringen.
  • Bitte bleiben Sie und lassen Sie Ihre Kinder bei unklaren Symptomen sicherheitshalber zu Hause.
  • Informieren Sie mich bitte umgehend, sollten Symptome nach einem Besuch in meiner Praxis auftreten oder bei Ihnen, ihrer Familie oder Ihrem Kind eine SARS-CoV-2-Infektion vorliegen.

Mit vereinter Kraft schaffen wir das! Vielen Dank!

Ihr Hans Georg Lehle

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